Manche Kirche ist fitter als der typische Mittelständler


Vor kurzem überraschte mich Bill Hybels, als er vor 150.000 gestandenen Managern erklärte: Ich verlange von jeder meiner Führungskräfte einmal im Jahr, dass sie mir folgende Übung macht.

Stell dir vor, unser Spendenaufkommen bricht um 50 % ein. Dann müssten wir auch, so leid es uns tut, Personal entlassen. Deshalb: Schreib mir einmal im Jahr alle Mitarbeiter, die dir unterstehen, auf ein Blatt Papier. Die Unverzichtbaren ganz links und die eher Verzichtbaren weiter rechts. Diese Übung nennen wir „The Line“, weil alle Mitarbeiter sich auf einer Linie wiederfinden. Klar, dass erst einmal jeder Mitarbeiter unverzichtbar erscheint, aber schummeln gilt nicht. Wenn man nur lange genug überlegt, gibt es natürlich Mitarbeiter, die den Karren ziehen und solche, die nur nebenher gehen.

Eine solche Übung ist natürlich extrem hilfreich, aber sie erfordert jede Menge Rückgrat. Dass ausgerechnet eine Kirchengemeinde – in diesem Fall die Willow Creek Community Church in Chicago – so viel Rückgrat beweist, hat einen Grund: Vor ca. 3 Jahren drohte die Kirche den Bach runterzugehen. Durch solche und ähnliche Übungen ist der Turnaround gelungen. Pastor Hybels: „Nichts hat uns die letzten Jahre so geprägt und so schnell vorangebracht, wie die richtigen Mitarbeiter am richtigen Platz.“

Wenn Sie mehr solcher Beispiele suchen, dann reservieren Sie sich Donnerstag/Freitag, 09./10. August 2012, dann geht der Leadership Summit in Chicago in seine nächste Runde.


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06. Oktober 2011 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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4 Antworten zu “Manche Kirche ist fitter als der typische Mittelständler”

  1. Interessant ist auch die Frage, auf welche Seite der Linie man sich selbst einorden würde. Und vor allem, wenn man sich auf der Seite der Verzichtbaren sieht, was man tun kann, um die andere Seite zu erreichen.

  2. Als Unternehmer ist man auf der rechten Seite goldrichtig, zumindest wenn man über das Tagesgeschäft spricht. Denn man bedenke:

    Fachkräfte arbeiten IM Unternehmen.
    Manager arbeiten AM Unternehmen, aber nach innen gewandt.
    Unternehmer arbeiten AM Unternehmen, aber nach außen gewandt.

    Außerdem MUSS das Unternehmen ohne Unternehmer funktionieren, sonst lebt und stirbt es mit ihm. Will er aber etwas nachhaltiges schaffen, dass die Jahrhunderte übersteht, dann muss er verzichtbar sein.

  3. Gemeinde ist erfolgreich wenn sie das wahre Evangelium von Jesus weitergibt!
    Einen anderen Auftrag hat sie nicht.
    Wenn sie dies tut ist sie in Jesu Augen zielführend.
    Eine Kirche mit einem Unternehmen zu vergleichen
    ist wohl der andere Weg welcher ein anderes Ziel hat!

  4. Shocking:

    Stelle mir vor, wie Jesus Christus persönlich seine „Mitarbeiter“ in einer Linie aufstellt etc ……………

    Sorry, aber das mit dem Evangelium hat Hybels wohl irgendwie kein bisschen verstanden.

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