A,B oder C – die einflussreichste christliche Gemeinde arbeitet nach diesem Prinzip


img_2442Am Wochenende hatte ich die Ehre, mit Bill Hybels (Autor des Buches: „Die Kunst des Führens“) zu Abend zu essen. Wer ihn nicht kennt: Er ist Pastor in den USA und hat eine Gemeinde mit sonntäglich 23.000 Gottesdienstbesuchern. Er war in Karlsruhe, um 8.300 christliche Leiter zu schulen.Hybels ist bekannt für den Satz „Ich habe zu viel Zeit meines Lebens mit Mitarbeitern zugebracht, die nur mittelmäßige Leistung brachten.“

Ich habe ihn gefragt: Wie kann ein Pfarrer so etwas sagen? Hat nicht Jesus alle gleichermaßen geliebt. War er nicht mit allen unterwegs die ihm folgten.

Seine kurze und knappe Antwort: Genau das Gegenteil ist der Fall. „Jesus was very selective.“ Seine Jünger waren „handverlesen“. Er ging auf sie zu und hat sie einzeln berufen. In der Bibel gibt es genügend Beispiele, wo Menschen in diesen erlesenen Kreis seiner Schüler/Mitarbeiter kommen wollten, er es aber nicht zugelassen hat. Er hat zwar zu allen Menschen gepredigt, aber in den Genuss der Ausbildung kamen nur die 12.

In Bezug auf seine wachsende Arbeit sagte er: Ich predige darüber wenig, aber ich habe dieses Konzept ständig vor meinen Augen. Es hat mir geholfen, eine völlig neue Sichtweise der Dinge zu bekommen.


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02. Februar 2010 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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2 Antworten zu “A,B oder C – die einflussreichste christliche Gemeinde arbeitet nach diesem Prinzip”

  1. Jesus hatte es gut, er ist bei 0 gestartet und hat alles richtig gemacht…
    Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren durch vielfältige Gründe C-Mitarbeiter durchgeschleust. Wir arbeiten seit ca. 2 Jahren an der Reduzierung der C-Mitarbeiter – mit sehr gutem Erfolg. Allerdings ging das nicht von heute auf morgen und bedurfte einiger Änderungen in der Personalpolitik und der Unternehmenskultur.

  2. Folgende Bemerkungen:
    Alle Zwölf wurden nicht nach menschlichen Maßstäben ausgewählt, sondern nach Gottes Kriterien berufen.
    Alle Zwölf gingen, wie ihr Meister, den Weg des Kreuzes.
    Alle Zwölf wurden in späteren Jahren, in den Gemeinden nicht mehr als Apostel akzeptiert.
    Seit dem ging es mit der Kirche nur bergab.

    Mein Lesetip und eigentlich Pflichtlektüre für geitliche Leiter:
    Francis Sitwell: Licht zur Abendzeit

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