Bewerbung ist nicht gleich Bewerbung – Es gibt entscheidende Unterschiede


Der Run auf Lehrstellen beginnt jetzt wieder und füllt (hoffentlich) die Briefkästen mit Bewerbungen. Der neue Trend: Viele Stellen werden unbesetzt bleiben. Keine gute Situation, denn weniger Azubis heißt weniger Fachkräfte und genau das kann sich die Industrie mit Blick auf die Zukunftsprognosen nicht leisten.

Und trotzdem: Halten Sie die Qualität hoch. Auch A-Azubis zu finden ist mit einem gewissen Aufwand verbunden. Sie erkennen gleich, ob der Bewerber ein Standardschreiben verwendet und eine Art Serienbewerbung verschickt hat. Oder hebt sich das Anschreiben von den anderen ab, finden Sie sogar nähere Informationen über Ihr Unternehmen? Wer beim Anschreiben schludert und etwa noch die Unterschrift beim Lebenslauf vergisst, fällt in der ersten Runde raus. Wenn allerdings der Gesamteindruck stimmt, die Bewerbung also fehlerfrei und sauber ist, dann lese ich weiter … Beim Zeugnis achte ich vor allem auf die Verhaltens- und Mitarbeitsnote. Diese dienen als Indikator für das Engagement und die Teamfähigkeit des Bewerbers.

Für uns das alles Entscheidende: Kann der Bewerber ein ehrenamtliches Engagement in Vereinen etc. vorweisen? Hat er gar die Gruppe geleitet? Hat sich die Gruppe unter seiner Leitung vergrößert?

Bleiben Sie dran – Azubis sichern Ihre Zukunft. Lassen Sie uns an Ihren Auswahlerfahrungen teilhaben …


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26. Juli 2012 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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2 Antworten zu “Bewerbung ist nicht gleich Bewerbung – Es gibt entscheidende Unterschiede”

  1. Leider, leider ist es so: 80% aller Bewerbungen scheitern aufgrund vom Formfehlern! Dies können wir jetzt sicher beurteilen wie wir wollen, aber Fakt ist > die Optik einer Bewerbung reflektiert den Respekt gegenüber dem Unternehmen bei dem sich beworben wird.

    Das Auge ist nunmal mit und auch Personaler bevorzugen in der Regel die „gepflegter“ ankommenden Bewerbungen.

    In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag!

    Andreas Herrmann

  2. Lange Zeit konnten sich die Unternehmen ihre Azubis regelrecht aussuchen. Da musste es dann auch für eine einfache Lehrstelle als Mechaniker oder Bürokaufmann die Hochschulreife sein. Und später wurde gejammert, wenn diese Leute sich des Sinns eines Abiturs erinnerten und den Betrieb in Richtung Uni verließen.

    Anderen Unternehmen fehlt es an genereller Ausbildungsreife. Arbeitsrechtliche Compliance scheint in ganzen Branchen wie z.B. der Gastronomie und Hotellerie weitgehend unbekannt zu sein.

    Inzwischen scheint da langsam wieder Normalität reinzukommen. Allerdings wird es im demografisch verschlankten Deutschland mit 10-20 Mio Einwohner weniger auch für manches Unternehmen eng werden. Weniger Menschen bedeuten nicht nur weniger Arbeitnehmer sondern auch weniger Kunden. Und 20 Jahre unaufgeholte Reallohnstagnation sowie Altersverarmung werden dafür sorgen, dass in den Geldbeuteln dieser Leute für üppige Gewinnmargenwünsche von Unternehmen gar kein Platz mehr ist.

    Die Zeiten, in denen Unternehmer nur fordern und jammern konnten und damit überall durchkamen, gehen ihrem Ende entgegen. Jetzt heißt es wieder ackern und sicheln statt jammern und picheln.

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