Unproduktive Mitarbeitergespräche? 5 Tipps für effektives Feedback


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Wer wissen will, wie ein Produkt ankommt, braucht Feedback vom Kunden. Was im Produktionsbereich gilt, gilt auch im Personalwesen. Fünf Tipps, damit Ihre Mitarbeitergespräche zum echten Mehrwert für Ihr Unternehmen werden!

Feedback-Gespräche zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten sorgen in vielen Firmen für wenig Begeisterung – sowohl bei Chefs als auch bei Mitarbeitern. Drei Viertel der jungen Berufstätigen, die bereits einmal ein Mitarbeitergespräch mit dem Chef geführt haben, schätzen das Ergebnis als „unproduktiv“ ein, wie eine Karrierezeitschrift bei einer Umfrage feststellte. Ein vernichtendes Urteil! Noch trauriger allerdings: In den meisten Unternehmen wird gar nicht erst Feedback bei den Mitarbeitern gesammelt.

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Qualität braucht Feedback: Das gilt auch im Personalwesen.

Warum braucht es Feedback?

Wie soll ich als Chef wissen, was in den Köpfen meiner Mitarbeiter vorgeht, wenn ich nicht danach frage? Offene Gespräche sind die Basis jeder guten Beziehung, da sind sich alle Studien und Forschungen einig. Wenn Gespräche unproduktiv enden, bedeutet das also nicht, dass es unnötig ist, Feedback zu sammeln, sondern zeigt nur, dass diese Gespräche offensichtlich anders geführt werden müssen – strukturierter, effektiver, zielorientierter.

Richtig Feedback sammeln

Werden Mitarbeitergespräche richtig geführt, können sich wertvolle Chancen auftun – für Mitarbeiter und Chefs. Denn Potenziale zu wecken und Hindernisse aus dem Weg zu schaffen, das sind die eigentlichen Ziele und Erfolge einer guten Feedback-Sammlung.

So funktioniert Feedback – 5 Tipps:

Tipp 1: Quartalsgespräche
Grundlage jedes ehrlichen Feedbacks sind Vier-Augen-Gespräche. Sorgen Sie für regelmäßige, gut strukturierte und zielorientierte Mitarbeitergespräche. Ich empfehle Quartalsgespräche. Nur einmal im Jahr Feedback ist zu wenig. Gerne können Sie unser Muster für die Einladung zu einem Quartalsgespräch hier kostenlos herunterladen.

Quartalsgespräche führen

Führen Sie mit Ihren Mitarbeitern Quartalsgespräche? In diesem Gespräch beantwortet der Mitarbeiter die Frage: Was möchte ich zum Wohl dieser Firma in den nächsten drei Monaten beitragen? Wichtig ist, laden Sie Ihren Mitarbeiter schriftlich ein.

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Tipp 2: Konstruktiv und positiv
Feedback muss konstruktiv und positiv vermittelt werden. Was leider oft vergessen wird: Es geht nicht nur um Kritik, sondern auch um Lob und Anerkennung! Tipps zum Thema Loben im Arbeitsalltag können Sie hier downloaden.

Das 1-Minuten-Lob ist Chefsache

Sie sind Führungskraft und damit der Muntermacher in der Company. Ein Lob ist eine nicht delegierbare Chefaufgabe. 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt warten darauf, mit Lob überschüttet zu werden. Doch wie lobt man eigentlich richtig?

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Vorsicht: Gerade beim Feedback können B- und C-Vorgesetzte besonders viel Schaden anrichten. Lassen Sie nicht zu, dass ein A-Mitarbeiter von einer B- oder C-Führungskraft bewertet oder kommentiert wird. Trennen Sie sich von schlechten Führungskräften! Mehr zum Thema schlechte Chefs finden Sie in meinem Buch „Die Chef-Falle“ – sehen Sie dazu auch diesen kurzen Film.

Tipp 3: Karriereplanung
Zum Feedback gehören Karriereperspektiven. Dabei gilt allerdings: Auch A-Mitarbeiter können überfordert werden. Informieren Sie sich im Gespräch deshalb, ob die gegenwärtige Stelle zu den Stärken des Mitarbeiters passt – vor allem, wenn neue Aufgaben dazukommen bzw. neue Projekte angegangen wurden. Benötigt der Mitarbeiter weitere Qualifizierungen? Lassen sich alle Aufgaben zeitlich bewältigen?

Tipp 4: Verantwortung übertragen
Als Führungskraft ist es kaum möglich, mehr als 12 Mitarbeiter gleichzeitig über längere Zeit in der beruflichen Entwicklung fördernd zu begleiten. Es macht deshalb Sinn, die Personalentwicklung kaskadenförmig von oben nach unten zu strukturieren. In der Praxis bedeutet das: Sie übernehmen das Feedback und die Förderung bei Ihren engsten Mitarbeitern. Diese wiederum sind zuständig für die Mitarbeitergespräche mit den ihnen zugeordneten Kollegen.

Tipp 5: Feedback auch für den Chef
Feedback darf keine Einbahnstraße sein. Auch als Chef sollten Sie sich von Ihren Mitarbeitern regelmäßig Feedback geben lassen. Wie die Rückmeldung für den Vorgesetzten funktioniert, können Sie hier nachlesen.

Weitere Tipps zu Mitarbeitergesprächen finden Sie auf unserer Homepage www.abc-personal-strategie.de und hier kostenlos zum Download.

Mitarbeiterentwicklung durch gezielte Gespräche

Vorhandene Mitarbeiter mit Potenzial werden zielgerichtet entwickelt. Wichtig ist, dass Mitarbeitergespräche kein Monolog sind. Bringen Sie die Offenheit für ein ehrliches und ergebnisorientiertes Gespräch mit.

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Oder lassen Sie sich von mir persönlich bei einem unserer Seminare für dieses Thema begeistern!


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30. Mai 2019 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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