Wenn die Mitarbeiter ihr Wunschgehalt selbst bestimmen …


Bei tempus wird jeder Mitarbeiter im Frühjahr aufgefordert, einen Vorschlag zu machen, was er verdienen möchte. Wir als Geschäftsleitung fahren bislang mit diesem System sehr gut.

Unser Motto ist: „Jeder darf verdienen, was er will, er darf uns nur nichts kosten.“ Damit meinen wir eine leistungsgerechte Bezahlung. Ein A-Mitarbeiter ist sein Geld zu 200 % wert. Ein C-Mitarbeiter hingegen, wäre zu teuer, auch wenn er umsonst arbeiten würde.

Alle Mitarbeiter erhalten einen Brief von der Geschäftsleitung:

 

Man könnte meinen, dass man alle Hände voll zu tun hat, weil jeder Mitarbeiter mehr Gehalt fordert: Dem ist nicht so!

Aber Achtung: Dieses System kann nur bei einer A-Kultur funktionieren. A-Mitarbeiter schätzen ihre Leistung und ihr Gehalt realistisch und fair ein.

Was halten Sie von der Gehaltsmitbestimmung der Mitarbeiter?

 


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02. Juni 2014 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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2 Antworten zu “Wenn die Mitarbeiter ihr Wunschgehalt selbst bestimmen …”

  1. hallo Professor Knoblauch,
    im Grundsatz zündet Ihr Rakete sowohl bei A-Mitarbeitern, bei Leadern als auch bei B-Mitarbeitern, die das Potenzial haben, zu A-Mitarbeitern aufzusteigen. Auch das geht wunderbar, durch Führung, Motivation und gemeinsame Zielorientierung auch Leute aus der 2. Linie „in die Gänge zu bringen“. Ich verfahre so erfolgreich seit Jahren. Einschränkung: es gibt die Sicherheitsleute, die 1a Arbeit seit Jahren liefern, hochmotiviert sind, visionär für das Unternehmen da sind und dennoch: sie wollen sicher am 30igsten ihren Pay-cheque fix, ohne Variable, um sicher planen und leben zu können. Hier verweise ich einfach mal auf das DISC-Modell. Die Blauen und die Grünen stehen in Sachen eigen bestimmter Entlohnung verhalten gegenüber. Es kommt also – wie immer – auf die individuelle Förderung und Führung der Mitarbeiter an. Frohe Pfingsten. Georg-W.Moeller

  2. Sehr geehrter Herr Moeller,
    danke für Ihren guten Beitrag damals. Es funktioniert wunderbar mit allen Persönlichkeitstypen. Wenn jemand das variable Modell gewohnt ist, dann will das kein Mitarbeiter mehr missen. Es ist nur eine Frage, wie die variable Vergütung eingeführt wird. Es darf im ersten Schritt nicht WENIGER bezahlt werden. Es muss der Sicherheitsradius der
    Mitarbeiter eingehalten werden.
    Beste Grüße
    Jörg Knoblauch

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