Manager verurteilt wegen Überbezahlung seiner Sekretärin


Bisher war ich überzeugt: „Jeder kann verdienen was er will, er darf uns nur nichts kosten!“

Aber jetzt schauen Sie sich mal diese Geschichte an:

Stolze 500.000 Euro Gehalt kassiert eine Vorzimmerdame von ihrem Manager. Dafür musste dieser hinter Gitter. Trotz fachlich mangelnder Kompetenz der Sekretärin, verschaffte der Geschäftsführer einer Unternehmensberatung ihr ein Jahresgehalt von 360.000 Euro. Dazu erhielt die Sekretärin noch weitere Geldbeträge. Für das Landgericht Frankfurt ein eindeutiger Fall: Verurteilung beider Parteien wegen Betrug zu einer Haftstrafe. Der Manager wurde wegen Betrugs, die Sekretärin wegen Beihilfe verurteilt. Das Unternehmen wurde durch diese extreme Bezahlung erheblich geschädigt.

Das Wort Bevorzugung eines einzelnen Mitarbeiters ist in diesem Fall wohl noch eine Untertreibung.


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20. Oktober 2011 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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Eine Antwort zu “Manager verurteilt wegen Überbezahlung seiner Sekretärin”

  1. Man möchte meinen, dass einem Manager Begrifflichkeiten wie die „Unterschlagung oder Veruntreuung von Unternehmensgeldern“ grundsätzlich bekannt sind. Gerade im Zeitalter der Shareholder-Ökonomie. Andererseits kommen ja immer mehr solcher wirtschaftskriminellen Knallschoten ans Licht und man fragt sich ernsthaft, wie diese „leeren Anzüge“ jemals in solche Positionen kommen konnten. Da reden wir nicht mehr über C-Mitarbeiter sondern über die letzten paar Buchstaben im Alphabet. Die sitzen nicht auf dem Karren um sich ziehen zu lassen, sondern stehen abseits und probieren aus, wie viele Schuss aus dem Sturmgewehr ein Wagenrad aushält, bevor es in Stücke geht.

    Was ein Eigentümer mit seinem Geld macht, ist seine Sache. Der darf seiner Sekretärin auch schon mal eine halbe Mio über den Tisch schieben, wenn er will. Ein angestellter Manager ist aber kein Eigentümer.

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