Braucht es für Minijobber einen Auswahl-Prozess?


Ich liebe den Acht-Stunden-Tag! Daher mache ich ihn jeden Tag mit Begeisterung mindestens zweimal. Das ist kein Scherz, sondern meine unternehmerische Leidenschaft. Auch an einem 16-Stunden-Arbeitstag bin ich in meinem Büro selten allein. Wenn mein Assistent und meine Sekretärin in den Feierabend starten, kommt oft einer meiner Minijobber, um mich zu unterstützen. Das sind in der Regel junge Menschen aus unserer Kreisstadt. In meinem Fall eine absolute Win-Win-Situation. Ich habe auch abends im Büro eine hochmotivierte Unterstützung.

 

Knapp 2,5 Millionen Minijobber sind in ganz Deutschland beschäftigt. Kein Wunder, dass ich in den letzten Tagen immer wieder Fragen zum Thema Minijobber erhalte.

1. Frage: Sollte man Minijobber auch nach der ABC-Personal-Strategie bewerten?

Im Recruitingprozess:
Ja, egal ob Sie Hilfskräfte, Fachkräfte oder Führungskräfte haben, es gibt immer und überall A-, B- und C-Mitarbeiter. Auch beim Minijobber gilt: Wir suchen den A und der B wäre ein Unglück. Diese radikale A-Mitarbeiter-Orientierung wird sich vielfältig auszahlen. Falls Sie mit der ABC-Analyse und der ABC-Personal-Strategie noch nicht vertraut sind, finden Sie hier die wichtigsten Infos.

Für bestehende Mitarbeiter und Minijobber:
Wenn Sie denken, es ist ja nur ein Minijobber und da kommt es nicht so drauf an, dann sollten Sie wissen: Ob klein oder groß, ob Vollzeitkraft, Teilzeitkraft oder Minijobber – Sie müssen gewährleisten, dass Sie nur A-Mitarbeiter an Bord haben.

Das aber heißt, dass auch hier eine Mitarbeiterbeurteilung stattfindet. Hier geht’s zum Mitarbeiterbeurteilungsbogen.

 

2. Frage: Welche Kriterien nutzen Sie, um von Anfang an bei Minijobbern

A-Mitarbeiter zu finden?
Auch bei Minijobbern gilt erst einmal der neunstufige Einstellungsprozess. Wir und unsere Kunden nutzen bei eingehender Bewerbung einen 2-seitigen Personalfragebogen speziell für Hilfskräfte. Da geht es um Hobbys, flexible Arbeitszeiten usw. Dann um Fragen wie z. B.: Wie sind Sie auf unsere Firma aufmerksam geworden? Haben Sie einen Schulabschluss, Ausbildung usw.?  Wichtig ist vor allem die Frage: Würden Sie sich selber als Top zuverlässig einstufen?

 

 

3. Frage: Wie motiviere ich schon bei der Minijob-Stellenausschreibung A-Mitarbeiter, sich zu bewerben?
Machen Sie einfach deutlich unter „Wir bieten“ was Sie alles zu bieten haben bzw. wo Sie sich von der Konkurrenz unterscheiden (frisches Obst, flexible Arbeitszeiten, …). Wenn Sie hierzu noch Inspirationen suchen, dann laden Sie sich unsere Broschüre „Mitarbeitermotivation – Die 33 Rosen“

 

Und vergessen Sie nicht: Jeder Minijobber ist ein potenzieller Vollzeit-Mitarbeiter und damit auch eine potenzielle Führungskraft. Bleiben Sie dran!


Gefällt Ihnen dieser Beitrag?

Jetzt hier eintragen und Sie werden keinen Blogbeitrag mehr verpassen.
Als Dankeschön erhalten Sie mein einzigartiges Geschenke-Paket.




30. März 2017 - Verfasst von Jörg Knoblauch

Das könnte Sie auch interessieren … Teilen Sie diesen Beitrag …

Jetzt Kommentar abgeben:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *