Damit der A-Bewerber auch unterschreibt …


In einem leergefegten Arbeitsmarkt hat ein Bewerber viele Möglichkeiten. Wenn es ein A-Mitarbeiter ist, ist nicht der Bewerber der Bewerber, sondern Sie sind der Bewerber. Die Herausforderung liegt also darin, den zukünftigen Mitarbeiter für unsere Position zu begeistern. Ich habe das einmal mit den so genannten sechs F’s zusammengefasst:

1. Fit  Situation (Was verlangt die zu besetzende Stelle?) und Stärke (des Bewerbers) muss passen. Der Bewerber spürt intuitiv, ob dies der Fall ist. Persönlichkeits-Profile wie z. B. das persolog Verhaltens-Profil können Sie dabei unterstützen.

2. Family  Gewinnen Sie die Familie des Bewerbers. Laden Sie diese doch zu einem Firmenrundgang ein. Bei Bewerbern von außerhalb zeigen Sie kulturelle Highlights und vermitteln Sie einen Immobilienmakler.

3. Freedom  A-Mitarbeiter wollen große Freiheiten, sie wollen entscheiden. Übertragen Sie Verantwortung.

4. Fortune  A-Mitarbeiter lieben die Aufgabe und erst in zweiter Linie das Geld. Trotzdem muss das Thema Geld natürlich stimmen.

5. Fun  Die neue Arbeitsstelle soll natürlich auch Spaß machen. Work-Life-Balance rückt zunehmend in den Mittelpunkt.

6. Future  Wollen wir nur eine Stelle besetzen oder bieten wir dem Bewerber eine langfristige Perspektive? Das beinhaltet Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen.

Einen Bewerber zu begeistern wird zunehmend schwieriger. Lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben.


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06. September 2012 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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3 Antworten zu “Damit der A-Bewerber auch unterschreibt …”

  1. Guten Tag, Herr Knoblauch,
    als Führungskraft im Vertrieb bin ich sehr interessiert an Ihren Gedanken und Hörbüchern.
    Für die Besetzung einer vakanten Teamleiterstelle habe ich 1 Jahr intensiver Suche und Auswahl investiert und es hat sich gelohnt, wählerisch zu sein. Nun bin ich selbst dabei, mich neu zu orientieren. Dabei stellt sich mir die Frage aus anderer Perspektive: Wie erkenne ich Unternehmen, die A-Mitarbeiter suchen und fördern?
    Können Sie Empfehlungen aussprechen für den Standort Hamburg?
    Herzliche Grüße
    Sibylle Schnell

    • Sehr geehrte Frau Schnell,

      wenn es darum geht, herauszufinden, wie gut eine Firma ist, dann gibt es
      zum Beispiel folgende Möglichkeiten:

      http://www.kununu.de
      Das ist ein Arbeitgeberbewertungsportal, in dem schon 85.000 Arbeitgeber
      bewertet wurden. So ähnlich wie man nur in ein Hotel mit guten Noten gehen
      sollte, sollte man auch nur zu einem Arbeitgeber mit guten Noten gehen.

      – Es gibt in Deutschland etwa 300 Wirtschaftswettbewerbe. Einfach mal schauen,
      wer diese Wettbewerbe gewonnen hat. Auch da hat man die Gewähr, dass das
      überdurchschnittliche Firmen sind (Ausnahme ist Topjob, dort geht es nicht ganz
      mit rechten Dingen zu)

      – Mein Freund Vincent Zeylmans hat einige Bücher geschrieben zum Thema
      „Bewerbungen“, auch wenn die Stelle gar nicht ausgeschrieben ist. Über die
      Hälfte der Stellen werden heute nicht ausgeschrieben. Also muss man sich
      dieses Know-hows bemächtigen …
      http://www.amazon.de/Traumjob-verdeckten-Arbeitsmarkt-inkl-E-Book/dp/3802935764/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1349776836&sr=8-3

      Viele Grüße

      Jörg Knoblauch

  2. Hallo Frau Schnell,

    auch wenn Sie Herrn Knoblauch persönlich angesprochen haben, erlaube ich mir trotzdem einfach mal, darauf ungefragt zu antworten. Ich hoffe, Sie nehmen es locker 😉

    Ganz spontan viel mir darauf folgendes ein. Ganz einfach, Sie werden es „wahrscheinlich“ schon anhand der Stellenausschreibung merken. Warum sollte ein Unternehmen, seine Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Unternehmen in der Personalgewinnung bzw. Personalbindung verbergen. Diese Maßnahmen wurden und sind eben auch gerade für solche Prozesse überlegt und eingeführt worden. Ihr zweiter Schritt sollte sein, holen Sie sich Informationen aus dem Internet! Was schreibt die Firma auf ihrer Website? Was erhalten Sie für Informationen von den Suchmaschinen bzw. Netzwerken?! Und wenn Sie immer noch unsicher sind, oder nur „leicht überzeugt“, rufen Sie bei dem Unternehmen an. Sie können erste wichtige Fragen ruhig selbstbewusst am Telefon hinterfragen (wenn nicht in der Stellenausschreibung darum gebeten wird, dass man sich „nur“ ausschließlich schriftlich bewerben soll). Und zu guter Letzt, bewerben Sie sich professionell bei dem Unternehmen! Sollten Sie aus Sicht des Unternehmen ein sogenannter „A-Kandidat“ sein, werden Sie sicherlich eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch erhalten. Und dieses Gespräch rundet Ihren Eindruck dann ab.

    Sie werden jetzt sicherlich denken, na danke, das hätte ich auch gewusst 🙂 Ich bin sicher, dem ist auch so 😉

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Suche, nach „Ihrem Job“!

    Freundliche Grüße aus Wandlitz
    Eileen König

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