Der Kunde als Innovationsmotor


Wie Sie einen Kundenbeirat einberufen und organisieren

Gehören Sie zu den Unternehmern, die, wenn sie morgens aufstehen, nur eine einzige Frage haben: Lieber Kunde, was ist dein brennendstes Problem, und wie kann ich es lösen? Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt, um einen Kundenbeirat einzuberufen, der Ihnen hilft, Ihre Leistungen konsequent an den Kundenbedürfnissen auszurichten. Jeder Kunde ist wie ein Safe, den es zu öffnen gilt. Drinnen liegt das Geld. Ein Kundenbeirat hilft Ihnen, so lange an Ihrem Schlüssel zu feilen, bis er perfekt ins Schloss passt und den Safe öffnet. Weltfirmen wie der Schraubenhersteller Würth beweisen, wie wichtig dieses Tool ist. Bis zu 60 % der Impulse für Innovationen kommen aus solchen Kundenkontakten.

Wer sollte eingeladen werden?  Geeignet für einen Beirat sind Kunden, die

– viel Umsatz mit Ihnen machen

– Potenzial für weitere Geschäfte bieten

– besonders gute Marktkenntnisse haben

– „Meinungsmacher“ in der Branche sind

– Sie nicht nur in den höchsten Tönen loben, sondern Repräsentanten der Gruppe „k+k“ (konstruktiv und kritisch)

Ideal ist eine Runde mit 5 bis 10 Personen. Fragen Sie deshalb ruhig die doppelte Anzahl, da erfahrungsgemäß nur max. die Hälfte zusagt.

Tipp:  Gewinnen Sie im Vorfeld ein bis zwei Kunden, die einen „Namen“ in der Branche haben und werben Sie damit. (Bereits zugesagt hat Herr Müller von der Firma xy.) .Übrigens, meiden Sie Sprechdenker und berücksichtigen Sie eventuelle Konkurrenzverhältnisse der Gäste.

Wie sieht eine Tagesordnung aus?  Um eine gute RückmeIdequote zu erhalten, brauchen Sie eine interessante Tagesordnung. Nicht nur, dass die Zeit Ihrer Kunden sehr wertvoll ist, Sie wollen ja auch so viel Ertrag wie möglich aus diesen 3 bis 4 Stunden schöpfen.

– Jedes Produkt bzw. jede Dienstleistung einzeln ansprechen. Wie bewertet Ihr Kunde dies? Wo sieht er mögliche Weiterentwicklungen?

– Soweit es sich um Produkte handelt, sollten die alle bereit liegen. (Wenn es um den neuen Griff bei einem Hammer geht, dann muss man den Hammer auch in die Hand nehmen können.)

– Wie beurteilt der Kunde unser Geschäft generell? (Alle Prospekte in der genügenden Anzahl bereit legen, Internetauftritt ausdrucken oder per Beamer an die Wand.)

– Was weiß er über Wettbewerber? (Dies möglicherweise auch individuell klären, denn Sie wollen Ihren Kunden ja nicht über Ihre Wettbewerber zu sehr informieren.)

– Wie sieht er Ihr Erscheinungsbild und Ihren Auftritt?

– Wie schätzt er Ihre Organisation ein, insbesondere die Qualität der Mitarbeiter?

– Lassen Sie sich Beispiele geben, wo Sie Kundenorientierung gelebt haben und wo nicht.

– Dem Kunden einen Nutzen bieten, z. B. durch einen Kurzvortrag eines Gastredners, Vorstellung neuester Produkte, …

Ist das nicht alles sehr teuer?  Sie müssen Ihrem Kunden keine Beraterhonorare bezahlen, denn auch Ihr Kunde hat an einer solchen Veranstaltung Interesse. Sie lassen ihn ja teilhaben an Ihren Planungen. Er will sich ja mit Ihnen gemein­sam entwickeln. Aber: Schaffen Sie ein angenehmes Umfeld, sorgen Sie für exzellente Verköstigung und geben Sie Ihren Besuchern zum Abschluss ein schönes Geschenk mit nach Hause. (z. B. ein Buch, hochwertige Süßigkeiten, …)

Eine Mustereinladung mit einem möglichen Programmablauf erhalten Sie hier als kostenlosen Download.


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16. April 2012 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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