Eine wirklich kuriose Story


Kürzlich habe ich eine Story im Personal-Newsletter „Personalintern“ gelesen:

„Eine Mitarbeiterin ließ sich krankschreiben und nahm in dieser Zeit an einem Marathonlauf teil. Daraufhin hat der Arbeitgeber ihr für diese Zeit keinen Lohn gezahlt. Die Frau klagte mit dem Argument, sie hätte ein psychisches Leiden und ihr Arzt habe ihr empfohlen Sport zu treiben. Das Arbeitsgericht Mannheim wies die Klage ab, weil das Attest durch den Langstreckenlauf unglaubwürdig geworden sei. Auch ein Marathonlauf könne psychisch belastend sein.“

Ein weiterer Beleg, dass es Menschen gibt, die in ihrer Freizeit A-Leistungen abliefern. Wenn es aber um unsere unternehmerischen Anliegen geht, dann ist die Leistung ein glattes C.


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24. März 2011 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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2 Antworten zu “Eine wirklich kuriose Story”

  1. Warum nur?

    Denn die Schlussfolgerung aus solchen Fällen lautet ja letztlich nur „Jeder ist A – aber nicht immer, überall und unter allen nur denkbaren Bedingungen“.

    Wahrscheinlich sind Unternehmen mit ihren Hierarchien, ihrer Fremdbestimmung, ihren Machtassymetrien, ihrer oft unfairen Verteilung der Erträge und ihren Paradoxien der Entscheidungsfindung sogar der mit Abstand ungünstigste Ort, um A-Leistungen in nennenswertem Umfang hervorzubringen.

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