Was hat die in letzter Minute vereitelte Flugzeugkatastrophe in Detroit mit A-, B- und C-Mitarbeitern zu tun?


Obamas wohlverdienter Weihnachtsurlaub wurde ihm erst einmal gründlich vermasselt. Der Chef der USA reibt sich verwundert die Augen und redet von „vollkommen inakzeptablen“ Zuständen.

• Da ist ein Nigerianer, der sein Flugticket in Cash bezahlt.
• Er kauft ein One-Way-Ticket, hat aber keinen Koffer dabei.
• Die Regierung weiß, dass Umar Farouk Abdulmutallab im Jemen Kontakte zu Extremisten geknüpft hat.
• Die Geheimdienste wissen, dass Al-Qaida von Jemen aus gegen die USA zuschlagen wollte.
• Der Vater des mutmaßlichen Attentäters hatte die Behörden schon Monate vor dem Attentat vor den radikalislamischen Überzeugungen seines Sohnes gewarnt. Und zwar sowohl die US-Botschaft, als auch nigerianische Sicherheitsvertreter.
• Der Name des Flugzeugattentäters taucht 4 Wochen vor Weihnachten wegen möglicher Verbindungen zu Al-Qaida in US-Geheimdienstberichten auf.
• Im Mai verhängten die Britischen Behörden ein Einreiseverbot gegen ihn. Seit dem stand er auf einer Britischen Beobachterliste.
• Der Nigerianer schrieb regelmäßig in islamischen Internetforen. Es gibt von ihm mehr als 300 Beiträge, in denen unter anderem von „Dschihad“ gesprochen wird.
• Anfang Dezember belauscht ein amerikanischer Nachrichtendienst die Gotteskrieger im Jemen. Dort wird gesagt: Ein „nigerianischer Junge“ sei für einen Anschlag vorbereitet worden.

Bei so viel Dilettantismus, Bürokratie und Unaufmerksamkeit stellt sich sofort die Frage nach A, B und C. Ich will niemand verdächtigen, dass er nicht das Beste für sein Land will, aber das klingt doch alles sehr nach „Dienst nach Vorschrift“. Also eine typische B-Leistung. Jeder beruft sich auf irgendwelche Vorschriften.

Der Einzige der sich nicht auf Vorschriften beruft, ist der Holländer Jasper Schuringa. Er drückt nicht de roten Klingelknopf und ruft nach der Stewardess, sondern wirft sich – nachdem er Flammen bemerkt – auf den Nigerianer und verhindert damit die Katastrophe.

Und wieder mal ein Beweis, dass B-Mitarbeiter nicht die Lösung sind. Es sind die A-Mitarbeiter. Leider gibt es davon nur sehr wenige.


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14. Januar 2010 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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