Mit der 1-%-Regel bleiben Sie in der Balance


Spitzenleistungen am Arbeitsplatz zu bringen, ist sehr wichtig, keine Frage. Dies gelingt Ihnen jedoch nur, wenn Sie andere Bereiche des Lebens ebenfalls im Fokus behalten.

 

Leben muss in einer Balance zwischen vier zentralen Bereichen stattfinden, damit es sich gesund entwickelt – das hat der Neurologe und Psychiater Nossrat Peseschkian in einer transkulturellen Studie nachgewiesen. Dies sind die vier Bereiche:

 

  • Ich: Gehen Sie gesund mit sich um, das heißt bewegen Sie sich, ernähren Sie sich gut, gönnen Sie sich Freizeit?
  • Leistung: In welchen Bereichen bringen Sie Ihre Arbeitskraft ein – beruflich, privat, ehrenamtlich?
  • Beziehungen: Wie leben Sie Partnerschaften, Freundschaften und die Beziehungen zu Ihren Eltern, Kindern und anderen Familienangehörigen?
  • Sinn: Warum tun Sie das, was Sie tun? Welchen Sinn und welche Bedeutung geben Sie ihrem Dasein?

Wer mich kennt, weiß, ich propagiere die 1-%-Regel: Das Jahr hat 365 Tage. Wenn Sie 1 % Ihrer Lebenszeit nutzen, um über Ihr Leben nachzudenken, dann wären das 3,65 Tage pro Jahr. Und 3,65 Tage wiederum heißt, 1 Tag pro Quartal. Idealerweise nimmt man die Fragen, die auf unserem Masterplan aufgelistet sind. (Ein tempus-Produkt, das separat gekauft werden kann, ist aber auch Teil der Hardcoverausgabe des Buches „Dem Leben Richtung geben). An diesem Tag geht es um alle relevanten Fragen wie zum Beispiel die der langfristigen Ziele, der Schwerpunkte im Leben usw.

Menschen unter Strom – bis die Krise kommt

Wie ging es Ihnen, als Sie diese kleine Liste gelesen haben? Gut? Oder haben Sie spontan festgestellt: „Oh je, ich bin von einem ausbalancierten Leben ganz schön weit weg.“ Dann geht es Ihnen so wie sehr vielen anderen Menschen auch. Der gesunde Umgang mit sich selbst wird meist der Karriere untergeordnet – regelmäßig Sport treiben? Keine Zeit! Ganz zu schweigen von Zeit für die Familie und Freunde. Der moderne Mensch steht oft so unter Strom, dass er Beziehungspartner und Kinder hintenanstellt.

 

Meist brauchen wir eine große Lebenskrise – eine Krankheit oder den Verlust des Arbeitsplatzes –, um zu erkennen, wie sehr unser ganzes Leben aus der Balance geraten ist: Wenn ich mich nur über mein Einkommen definiere – was mache ich dann, wenn ich den tollen Job verliere und nur noch die Hälfte verdiene? Und wie verkrafte ich es, in Rente zu gehen, wenn nur die Arbeit meinem Leben Sinn und Richtung gegeben hat?

Deshalb: Tun Sie alles, um Ihre Lebens-Balance nicht zu verlieren. Entwickeln Sie Visionen nicht nur für Ihre Karriere, sondern für alle zentralen Lebensbereiche. Nur so werden Sie es schaffen, gesund und glücklich zu leben.


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17. März 2016 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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