A-, B- und C-Mitarbeiter – wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten


In dieses Mercure Hotel komme ich regelmäßig, und jedes Mal treffe ich diesen Mitarbeiter. Er ist freundlich und bescheiden, immer da wenn man ihn braucht und stets hat er ein Lächeln im Gesicht. Er hat es geschafft, mir jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Bereits bei der ersten Begegnung war mir klar: Nicht nur ein A-Mitarbeiter, sondern ein Triple A.

Früher habe ich nur dem Mitarbeiter gedankt und das war’s. In letzter Zeit nutze ich solche Begebenheiten, um der Geschäftsleitung meinen Dank auszusprechen. Interessant: Auch dort gibt es wieder A, B und C.

Das hier angesprochene Mercure Hotel, Sie ahnen es schon, hat sich auf meine Nachricht nicht gerührt. Keinerlei Resonanz.

Ein ähnlicher Brief an American Airlines dagegen wurde sofort beantwortet: Man habe die Mitarbeiterin informiert und ihr den Dank der Geschäftsleitung ausgesprochen. So reagiert eine A-Company, die stolz auf ihre Mitarbeiter ist.

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr – nur eine Position zu besetzen (was die meisten Personaler tun) ist eindeutig zu wenig. Die Herausforderung an jeden von uns ist: Nur die besten und die leistungsfähigsten Mitarbeiter werden gesucht. Ein guter Freund sagte einmal: „Wer mir meine Probleme löst, ist hier hoch willkommen.“

Wie stellen Sie sicher, dass Sie Menschen finden, die Ihre Probleme lösen?

Die besten Antworten würden wir gerne in meinem Netzwerk weiterverbreiten!


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14. Juli 2011 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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6 Antworten zu “A-, B- und C-Mitarbeiter – wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten”

  1. Ja, wenn ich einen A-Mitarbeiter im Service eines Konzerns (Hotelkette) treffe, dann bin ich auch jedes Mal begeistert. Bezüglich der Weitergabe an die Geschäftsleitung habe ich leider eine ähnliche Erfahrung gesammelt – keine Reaktion. Schade, dass C-Mitarbeiter auf Geschäftsleitungsebene das gute Image beim Kunden wieder auflösen, was A-Mitarbeiter aufgebaut haben. Wer hat Erfahren wie die bei American Airlines gemacht? Bitte posten.

  2. Wenn ich ihren Beitrag recht verstanden habe, hat die C-Niveau-Geschäftsleitung des Hotels kein Problem gehabt, einen Triple A-Mitarbeiter als Angestellten zu bekommen/haben.

    Manchmal haben Berufssituationen vielleicht doch mehr Aspekte als ein „eingänges“ Konzept (A,B,C) suggeriert.

    • Lieber Herr Schulze,

      naja, der Volksmund nennt so etwas: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. (Das Finden des Korns ist nicht das Ergebnis einer gezielten Suche, sondern Zufall.)

      Danke, dass Sie meinen Blog lesen und kommentieren!

      Jörg Knoblauch

  3. zunächst flüchtig, dann aber doch beim „key-word“ Hotel las ich genauer, was Sie, sehr geehrter Prof. Knoblauch, für eine Erfahrung weitergegeben haben. Als Hotelier lebe ich doch vom Kick-back meiner Kunden,-Gäste-, in jedweder Richtung.
    Es gibt doch für mich keinen besseren „Aufhänger“, ein ehrliches Lob- initiiert durch das Lob meines Gastes- an meinem A-Mitarbeiter zu platzieren, um Double-Stolz zu erzeugen. Der Mitarbeiter fühlt sich sowohl in seiner Arbeit vom Gast wahrgenommen als auch vom Chef.
    Ihnen gebührt jedoch als AAA-Gast auch der Dank, dass Sie das Lob aussprechen, weil viele B- und C-Gäste so mit sich beschäftigt sind, dass für ein positives Feedback häufig keine „Zeit“ bleibt.
    Bevor wir aber hier im „Kuschel-Feedbackzeitalter“ versinken, sei angemerkt, dass auch die konstruktive Kritik meines AAA-Gastes mir als Unternehmer, als Führungskraft, ein ideales Tool in die Hand gibt, ggf. auch aus B-Mitarbeitern mit viel Geduld A-Mitarbeiter zu formen.
    Schönes Wochenende
    Georg-W. Moeller
    Gastgeber&Inhaber
    Domicil Hotel München-West u.
    Business Coach, http://www.gwm-coaching.de

  4. Der Geschäftsführer des Mercure Hotels hat kein Korn gefunden, wie ein blindes Huhn, sondern dieser Triple A hat ihn gefunden. Dieser Mitarbeiter will in diesem Hotel arbeiten, er kennt seinen Weg ganz genau. Hier trifft er auf Menschen, wie Sie Herr Prof. Dr. Knoblauch, die ihn erkennen, wie ein Einhorn in einer Herde Pferde. Im übrigen kann man aus einem B-Mitarbeiter keinen A-Mitarbeiter machen. Ein A-Mitarbeiter hat eine ganz besondere Einstellung zu dem was er tun und zu sich selbst. Er liebt, was er tut. Dieser Triple A hat die höchste Form des „dienens“ erreicht. Dienen kommt von Dienst und Firmen sind Dienstleister.

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