Nur mit A-Mitarbeitern kann man langfristig gewinnen


Frankfurt, Leipzig und Stuttgart … Letzte Woche habe ich mein Seminar „Die besten Mitarbeiter finden und halten“ durchgeführt. Es ist schön zu sehen, wie Unternehmer bereit sind, ihre Personalarbeit zu verbessern.

Wenn ich von A-Mitarbeitern spreche, denken die Teilnehmer meist: „Aha, du brauchst eben die Kombination: Einige Alpha-Tiere, die vorangehen. B-Mitarbeiter, weil die ordentlich abarbeiten. Es braucht nicht nur Häuptlinge es braucht auch Indianer.“ Meine Antwort: „Achtung: Dies ist ein Missverständnis. Mit A-Mitarbeitern sind nicht Alpha-Tiere gemeint. A-Mitarbeiter sind einfach exzellente Mitarbeiter und die brauchen Sie auf jeder Ebene. Auch Ihre Putzfrau sollte A sein. Mal ganz ehrlich: Jeder B ist eine Katastrophe. Mit ‚ordentlich arbeitenden Menschen’ ist heute nichts mehr zu erreichen.“ Sie brauchen selbstständig handelnde und motivierte Mitarbeiter, eben A-Mitarbeiter. Mit B-Mitarbeitern kann man keinen Kunden beeindrucken und schon gar keine Aufträge an Land ziehen.

Ein Unternehmer schrieb mir: „Lieber Herr Knoblauch, jetzt weiß ich, was mein Problem ist: Ich sehe meinen Betrieb mit völlig anderen Augen. Ich habe keinen einzigen A-Mitarbeiter. Meine 12 Mitarbeiter sind durchweg B-Mitarbeiter. Alles nette, halbwegs ordentlich arbeitende Leute, aber keiner hat wirklich Herzblut, keiner versteht sich als Unternehmer, keine Kundenverblüffung. Jetzt weiß ich endlich, warum wir kein Geld verdienen.“


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15. Dezember 2011 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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Eine Antwort zu “Nur mit A-Mitarbeitern kann man langfristig gewinnen”

  1. Was wohl passieren würde, wenn sich die erwähnten zwölf Mitarbeiter plötzlich selbst als Unternehmer verstünden und ihr eigenes Unternehmen starten würden anstatt den (überflüssigen?) C-Chef mit durchzuschleppen?

    Richtig – Cheffe hätte erst ein Personal-, dann ein Auftragsabwicklungs- und gleichzeitig ein Wettbewerbsproblem. Bis ihm dann der Insolvenzverwalter den Laden zusperrt und ihm die Gläubiger Haus und Hof wegpfänden.

    Hätte er sich mal mit „netten, halbwegs ordentlich arbeitende Leuten“ zufriedengegeben. Dann könnte er noch lange Zeit als Unternehmer davon leben, anderen Arbeit zu geben und von deren Leistung mitzuprofitieren.

    Gier frisst Hirn – gilt nicht nur im Finanzbereich!

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