Wer hat das beste Recruiting?


Einer unserer Leser schreibt: „Dieser Tage hatte ich einen Vortrag. Nach mir sprach eine Führungskraft von Google. Interessant ist, dass Google bei seiner Rekrutierung genau das anwendet, was Sie in der Personalfalle empfehlen. Habe selten so ein ausgeklügeltes Rekrutierungsverfahren gesehen. Der Erfolg gibt Ihnen wohl recht. Mit 240 Mitarbeitern machen wir in Deutschland über 1 Milliarde Euro Umsatz – wer schafft das schon?“In der Tat: Google hat monatlich etwa 100.000 Bewerbungen, dann wird gefiltert –
allerdings nicht streng nach Bestnoten und renommierten Ausbildungsstätten. Während Mittelständler auf das typische „Vorstellungsgespräch“ setzen, sagt Google: Vorstellungsgespräche sind wenig geeignet, um wirklich passende Mitarbeiter zu rekrutieren. Typische Google-Fragen sind:
– Haben Sie schon einmal einen regionalen, landesweiten oder weltweiten Rekord aufgestellt?
– Haben Sie schon einmal Geld für Nachhilfe, Kochen oder für das Ausführen eines Hundes verdient?
– Haben Sie eine wohltätige Organisation gegründet?
– Haben Sie schon einmal ein Buch geschrieben?

Google ist bereit, 1 Tonne Sand zu schaufeln, um das Gold Nugget zu finden. Gesucht werden nicht die Menschen mit den besten Noten, sondern Kandidaten mit Leidenschaft und Ambition.


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03. Juni 2010 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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Eine Antwort zu “Wer hat das beste Recruiting?”

  1. Jede Firma betreibt genau das Recruiting, welches zur ihr passt. Bestimmte Standards gelten überall: Freundlichkeit, Motivation, Fleiß, Pünktlichkeit, usw. Das sind ‚Universaltugenden‘ mit denen jeder Bewerber ausgestattet sein sollte.
    Es gibt doch immer zwei Sichtweisen. Ein Unternehmen, das motivierte Mitarbeiter sucht, wird auf der anderen Seite Motivation belohnen. Google benötigt kreative Köpfe und pflegt diese Kultur.
    Schon beim Auswahlverfahren wird eines klar. Ein Unternehmen das auf seine Mitarbeiter baut, pflegt ein passendes Auswahlverfahren. Wer meint jeder sei ersetzbar und ein Rädchen, schludert bei der Auswahl.
    Aus Sicht der Firma gibt es die Personalfalle, aus Sicht des Mitarbeiters die Unternehmensfalle.

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