Warum eine hohe Mitarbeiterfluktuation dem Unternehmen schadet


Vor einiger Zeit nahm ich an einer Podiumsdiskussion der FAZ teil. Ein Zuhörer fragte mich nach der Mitarbeiterfluktuation bei Tempus. Meine Antwort überraschte ihn, denn unsere Fluktuationsquote ist extrem gering. Einer der prominenten Podiumsteilnehmer konterte: „Ich halte das nicht für erstrebenswert. Ein gewisses Maß an Fluktuation tut einer Firma grundsätzlich gut.“

Langjährige A-Mitarbeiter sind das Rückgrat einer Organisation

Ich muss gestehen, dass mich diese Aussage damals körperlich schmerzte – und das würde sie auch heute noch tun. Wir haben viele langjährige und erfahrene Mitarbeiter, sie machen unsere Firma aus, und ich genieße es täglich, mit A-Mitarbeitern zusammenarbeiten zu dürfen, die umsichtig, fair und verantwortungsvoll handeln. Wie sehr uns dagegen Fluktuation schmerzt, erleben wir immer dann, wenn tatsächlich einmal Mitarbeiter gehen, weil sie sich in einem anderen Umfeld besser weiterentwickeln können. Das Team, das sie zurücklassen, braucht immer einige Zeit, um diesen Verlust zu verkraften. Wenn man dann noch weiß, dass ein neu eingestellter Mitarbeiter natürlich immer das Risiko birgt, nicht zum Unternehmen und zum Team zu passen, dann versteht man die Aussage, dass eine gewisse Fluktuation nötig sei, noch weniger.

Mein Tipp für Sie

Tun Sie als Führungskraft, als Unternehmer alles dafür, dass Sie die richtigen (A-)Mitarbeiter einstellen und ihnen die besten Chancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten, zu denen Ihr Unternehmen in der Lage ist. Langjährige und motivierte Mitarbeiter bilden das Rückgrat einer Organisation. Sie sorgen für den besonderen Spirit, der auch andere mitzieht und letztendlich der wichtigste Faktor für den Erfolg des gesamten Unternehmens ist. Bei tempus sind wir jedenfalls sehr stolz auf diesen besonderen Geist und auf unsere niedrige Fluktuationsquote.


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20. Januar 2016 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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