Warum eine hohe Mitarbeiterfluktuation dem Unternehmen schadet


Vor einiger Zeit nahm ich an einer Podiumsdiskussion der FAZ teil. Ein Zuhörer fragte mich nach der Mitarbeiterfluktuation bei Tempus. Meine Antwort überraschte ihn, denn unsere Fluktuationsquote ist extrem gering. Einer der prominenten Podiumsteilnehmer konterte: „Ich halte das nicht für erstrebenswert. Ein gewisses Maß an Fluktuation tut einer Firma grundsätzlich gut.“

Langjährige A-Mitarbeiter sind das Rückgrat einer Organisation

Ich muss gestehen, dass mich diese Aussage damals körperlich schmerzte – und das würde sie auch heute noch tun. Wir haben viele langjährige und erfahrene Mitarbeiter, sie machen unsere Firma aus, und ich genieße es täglich, mit A-Mitarbeitern zusammenarbeiten zu dürfen, die umsichtig, fair und verantwortungsvoll handeln. Wie sehr uns dagegen Fluktuation schmerzt, erleben wir immer dann, wenn tatsächlich einmal Mitarbeiter gehen, weil sie sich in einem anderen Umfeld besser weiterentwickeln können. Das Team, das sie zurücklassen, braucht immer einige Zeit, um diesen Verlust zu verkraften. Wenn man dann noch weiß, dass ein neu eingestellter Mitarbeiter natürlich immer das Risiko birgt, nicht zum Unternehmen und zum Team zu passen, dann versteht man die Aussage, dass eine gewisse Mitarbeiterfluktuation nötig sei, noch weniger.

Mitarbeiterfluktuation als "frischer Wind"? Nur etwas für C-Unternehmen!

Wer glaubt, dass Unternehmen eine gewisse Mitarbeiterfluktuation benötigen, um "frischen Wind" und neue Impulse zu erhalten, der kennt offensichtlich keine A-Unternehmen. Sondern arbeitet vermutlich in einem B- oder C-Unternehmen. In B- und C-Unternehmen ist eine Mitarbeiterfluktuation dann hilfreich, wenn ein B- oder C-Mitarbeiter geht, und dafür ein A-Mitarbeiter kommt. Denn dieser bringt "frischen Wind" und neue Ideen ein. Was viele Unternehmer und Manager dabei übersehen: A-Mitarbeiter mögen keine C-Chefs und keine C-Unternehmen. Sie werden daher sich sehr bald ein A-Unternehmen suchen und damit die Fluktuationsquote weiter erhöhen.

Mein Tipp für Sie: Die besten Mitarbeiter finden und halten

Tun Sie als Führungskraft, als Unternehmer alles dafür, dass Sie die richtigen (A-)Mitarbeiter einstellen und ihnen die besten Chancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten, zu denen Ihr Unternehmen in der Lage ist. Langjährige und motivierte Mitarbeiter bilden das Rückgrat einer Organisation. Sie sorgen für den besonderen Spirit, der auch andere mitzieht und letztendlich der wichtigste Faktor für den Erfolg des gesamten Unternehmens ist. Bei tempus sind wir jedenfalls sehr stolz auf diesen besonderen Geist und auf unsere niedrige Fluktuationsquote.

Ciao Mitarbeiterfluktuation: Die "33 Rosen" halten die besten Mitarbeiter

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, wie Jörg Knoblauch das geschafft hat. Die Frage ist insofern interessant, weil mein Unternehmen sich dies erst erarbeiten musste. Vor vielen vielen Jahren haben wir uns nicht gut um unsere Mitarbeiter gekümmert und hatten daher keine guten Ruf als Arbeitgeber. Mir war das damals nicht bewusst. Als ich beim Einkaufen zufällig erfuhr, wie schlecht über uns als Arbeitgeber in der Stadt gesprochen wird, beschloss ich, dass sich hier radikal etwas ändern musste. Über mehrere Jahre entstand gemeinsam mit den Mitarbeitern und Führungskräften das Modell "33 Rosen". Dieses hat dazu geführt, dass wir inzwischen einen excellenten Ruf als Arbeitgeber haben.
Die 33 Rosen sind ein ganzheitliches Motivationskonzept, mit dem wir die Mitarbeiter langfristig motivieren und binden.

Hinter den 33 Rosen verbirgt sich ein siebenstufiges Konzept. Die abgebildete „Treppe” zeigt in sieben Stufen, wie die Schritte vom Mitarbeiter zum Mit-Unternehmer aussehen. Eine Treppe wird von unten nach oben bestiegen. Unser Weg geht von immateriell (also Dingen wie Information, Kommunikation usw.) hin zu materiell (Geld).

Mitarbeiterfluktuation senken mit dem Mitarbeitermotivationskonzept 33 Rosen

 

 

 

 

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20. Januar 2016 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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