Vom Wikinger bis Kolumbus: 3 Führungsstile – so erobern Chefs neue Welten


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Nicht die Arbeit, sondern die Führungsstile der Vorgesetzen sind meist ausschlaggebend dafür, ob Mitarbeiter glücklich sind im Unternehmen oder nicht. Und nur glückliche Mitarbeiter sind langfristig gute Mitarbeiter. Deshalb sollten Sie als Chef genau wissen, welche Führungsstile in Ihrer Firma herrschen.

Schon die erste Besprechung, an der die junge Melinda French bei Microsoft teilnahm, warf alles über den Haufen, was sie bisher über Führungsstile wusste: „Es ging zu wie in einem Debattierklub“, erinnert sich die ehemalige Projektmanagerin noch Jahre später, als sie längst mit Bill Gates verheiratet ist. "Ich bin überzeugt, dass man gleichzeitig mächtig und empathisch sein kann", kommentierte Gates die Führungsstile, die er von sich und seinen leitenden Mitarbeitern erwartet. "Du musst nicht aggressiv sein, um dich durchzusetzen."

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Schlechte Führungsstile bremsen den besten Mitarbeiter aus.

Schlechte Führungsstile gefährden den Erfolg

Ein hoher Krankenstand, überdurchschnittlich viele Fehlzeiten und Fluktuation: Es gibt viele deutliche Symptome für schlechte Führungsstile in einzelnen Abteilungen. Deshalb ist es wichtig, die Leistungen aller Führungskräfte regelmäßig zu bewerten. Einen kostenlosen Leistungsbeurteilungsbogen für Führungskräfte können Sie hier downloaden.

Leistungsbeurteilungsbogen für Vorgesetzte

Die Beurteilung im Unternehmen bleibt gefährlich unvollständig, solange Führungskräfte nicht ebenfalls von ihren Mitarbeitern bewertet werden. Haben Sie den Mut, aus der Beurteilung auch Konsequenzen zu ziehen, sonst können Sie sich den Aufwand sparen.

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Führungsstile im Überblick

Welche Führungsstile gibt es? Alle Führungsstile lassen sich im Wesentlichen einer der drei Methoden zuordnen.

1. Die Wikinger-Methode (beliebt bei C-Mitarbeitern)

Alles läuft in ausgetretenen Pfaden. Man verlässt sich auf den Häuptling, der vorgibt, was zu tun ist. Die Mannschaft hat nichts zu melden, das Team ist nur zum Rudern da. Bei solchen Führungsstilen stehen jedem motivierten A-Mitarbeiter die Haare zu Berge.

2. Die „Titanic-Methode“ (beliebt bei B-Mitarbeitern)

Es gibt Organisationspläne und Stellenbeschreibungen, an denen man sich entlanghangelt – Beamtenbürokratie. Der Führungsstil behindert Innovationen.

3. Die „Kolumbus-Methode“ (ideal für A-Mitarbeiter)

Jeder Mitarbeiter erhält selbst einen Kompass. Man hat sich auf ein gemeinsames Ziel geeinigt. Ständig ist jeder in der Lage und befugt, die eigene Position zu bestimmen und Abweichungen zu bewerten: „Wo sind wir im Moment, wie steuern wir weiter?“.

Erkennen Sie Ihren Führungsstil

Welcher der Führungsstile trifft auf Ihr Unternehmen zu? Natürlich wollen wir Unternehmer von uns gerne behaupten, dass wir die Kolumbus-Methode verfolgen. Doch nicht immer decken sich Wunsch und Wirklichkeit. Deshalb rate ich Ihnen: Lassen Sie Ihren Führungsstil und die Führungsstile Ihrer leitenden Mitarbeiter vom Team selbst anonym bewerten. Einen Bewerbungsbogen dafür haben wir Ihnen hier kostenlos zum Download bereitgestellt.

Unternehmensführung – drei unterschiedliche Methoden

So bezwingen Sie den Eisberg! Personal ist der Hebel, den Unternehmen in die Hand nehmen sollten, wenn sie erfolgreich sein wollen, wenn sie wachsen wollen, und erst recht, wenn sie sicher und nachhaltig durch eine Krise steuern wollen.

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So verbessern Sie die Führungsstile in Ihrer Firma

Übrigens: In nur 7 Schritten kann auch ein C-Boss zum A-Chef werden – hier geht’s zum Download der Tipps.

Die 7 Schritte zur besseren Führungskraft

Eines der Hauptprobleme von Führungskräften ist, dass sie exzellent sind in ihrem Fach sind. Engagiert, motiviert und wirklich tolle Dinge leisten. Und so aufgrund ihres unbestrittenen fachlichen Könnens zur Führungskraft werden. Aber keiner hat ihnen beigebracht, zu führen, die Mitarbeiter zu motivieren, sie anzuleiten.

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Mehr zum Thema Führungsstile erfahren Sie auf meiner Homepage www.abc-personal-strategie.de und in meinem Seminar „Auf die Chefs kommt es an – Die 7 zentralen Aufgaben einer Führungskraft“. Mit diesem spannenden Thema beschäftigt sich auch mein Buch „Die Cheffalle“ – schauen Sie sich einfach diesen kleinen Film dazu an.


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11. Juli 2019 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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