„Wir nehmen jeden, der zwei Hände hat“


„I´m convinced that 90 % of failures in life are character failures, not ability failures.“ (Stephen Covey)

Noch vor einigen Jahren vertrat ich bei dem Thema „Personalauswahl“ mehr oder weniger folgende Meinung: „Es genügt vollkommen, wenn ein Mitarbeiter zwei Hände hat und einigermaßen geradeaus laufen kann!“

Durch mehrere einschneidende Erfahrungen im betrieblichen Alltag meiner Unternehmensgruppe hat sich meine Einstellung zu diesem Thema jedoch dramatisch gewandelt. Es gibt dazu Geschichten ohne Ende, die jeden Tag um weitere Geschichten ergänzt werden. Mittlerweile unterscheide ich zwischen A-, B- und C-Mitarbeitern und weiß, dass A-Mitarbeiter die Firma voranbringen, während B- und C-Mitarbeiter das Unternehmen langfristig in den Ruin führen.

Wie unterscheidet man A-, B- und C-Mitarbeiter?

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, wie man denn den A-Mitarbeiter erkennen kann, wenn er so wichtig für den Unternehmenserfolg ist. Im Kern ist es ganz einfach: „Der A zieht den Karren; der B läuft nebenher; der C sitzt oben drauf und lässt sich ziehen!“ Diesen Satz zitiere ich auf jedem meiner Seminare und in jedem meiner Vorträge, einfach weil er wunderbar anschaulich und einprägsam ist.

Um Ihnen die Möglichkeit zu bieten, differenzierter zwischen A-, B- und C-Mitarbeitern zu unterscheiden, können Sie sich gerne von unserer Homepage www.tempus.de eine kostenlose Übersicht herunterladen.

Was ist schlimmer: „nicht können“ oder „nicht wollen“?

Eine der entscheidenden Fragen, die Sie sich im Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern stellen sollten ist, ob der Mitarbeiter nicht mehr leisten kann oder ob er nicht mehr leisten will! Schon Aristoteles sagte: „Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen!“ Im Volksmund heißt es treffend: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!“

Fazit

Nehmen Sie nicht jeden, der zwei Hände hat! Seien Sie wesentlich anspruchsvoller bei der Auswahl Ihrer Mitarbeiter! In einem späteren Blog-Beitrag werde ich Ihnen den 9-stufigen Einstellungsprozess zeigen.


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16. November 2009 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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