Bye-bye Katerstimmung: 3 Tipps, damit Homeoffice gelingt!


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Homeoffice ist weiterhin heiß diskutiert. Viele Unternehmen haben schlechte Erfahrungen gemacht. Trotzdem kann man sich dem neu aufflammenden Homeoffice-Trend schlecht entziehen. Drei Tipps, wie Sie Homeoffice erfolgreich einsetzen und unerwünschte Nebenwirkungen vermeiden.

„Homeoffice einzuführen war mein größter unternehmerischer Fehler der vergangenen fünf Jahre“, klagte mir jüngst ein Unternehmerkollege sein Leid. Homeoffice sollte sein Unternehmen attraktiver machen, doch jetzt herrscht Katerstimmung in der Chefetage. Denn die Bilanz ist ernüchternd: „Homeoffice scheint einfach als zusätzlicher freier Tag betrachtet zu werden, an dem nebenbei ein bisschen gearbeitet wird“. Die Arbeitsleistung ist gesunken. Und die telefonische Erreichbarkeit der Heimarbeiter ist katastrophal.

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Homeoffice kann Ihrem Unternehmen schaden. Deshalb sollten Sie klare Regeln formulieren, ehe Sie Mitarbeiter ins Homeoffice schicken.

Nachteile von Homeoffice

Heimarbeit gefährdet den Teamgeist und lässt sich nicht kontrollieren. Davor warne ich schon seit Jahren und das sind auch die zwei häufigsten negativen Erfahrungen, von denen Arbeitgeber inzwischen berichten. Es ist nun mal leider so: Wer jeden Tag von zuhause arbeitet, dem geht der kreative Austausch mit Kollegen verloren. Und wer schon am Arbeitsplatz in der Firma unmotiviert ist, der wird zuhause noch schlechtere Ergebnisse liefern. Das bestätigt auch eine anonyme Befragung des Netzwerks „Regus“: Zwei Fünftel der knapp 1.000 interviewten Heimarbeiter gaben zu, dass der fehlende Kontakt zu den Kollegen sich negativ auf ihre Arbeit auswirkt und sie zuhause nicht so effizient arbeiten können wie im Unternehmen. Die Ablenkung sei daheim sehr groß.

Personalpolitik in Silicon Valley

Selbst die innovativen Personalpolitik-Vorreiter in Silicon Valley haben diese negativen Erfahrungen gemacht – trotz exzellenter Mitarbeiter. In Silicon Valley hat man deshalb die Mitarbeiter fast überall zurück an den Schreibtisch geordert. Dafür bietet man der Belegschaft viele Vorzüge am Arbeitsplatz und eine so tolle Arbeitsatmosphäre, dass man ohnehin lieber in der Firma arbeitet als allein daheim.

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Mitarbeitermotivation Die 33 Rosen

Viele Geschäftsführer denken, durch eine Gehaltserhöhung kann man seine Mitarbeiter am besten motivieren. Falsch! Die 33 Rosen zeigen, wie Sie den Mitarbeiter zum Mit-Unternehmer entwickeln.

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Homeoffice – ja oder nein?

Trotzdem kann Homeoffice in einigen Fällen sinnvoll sein. Auch in meinem Unternehmen tempus nutzen es einige Mitarbeiter. Weil es eben auch ein paar Vorteile bringt: Null Anfahrtszeit und ein Höchstmaß an Flexibilität.

Wie Homeoffice gelingt - 3 Tipps

Grundsätzlich gilt: Wenn die Arbeitsziele erreicht werden, ist Heimarbeit okay. Tipps zur Zielvereinbarung können Sie hier downloaden.

So gelingen Zielvereinbarungen - 4 Grundsätze

Ziele für das kommende Jahr zu haben ist ein strategisches Muss. Doch wie formuliert man die Ziele so, dass diese messbar sind und auch erreicht werden können? Profitieren Sie davon und erfahren Sie, was funktioniert und welches Vorgehen ratsam ist.

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Meine drei Tipps, wie Sie Homeoffice im Unternehmen umsetzen und Nachteile für das Unternehmen vermeiden:

1. Homeoffice als Prämie
Setzen Sie Homeoffice als Prämie für A-Mitarbeiter ein, wenn der Mitarbeiter dies wünscht.

2. Homeoffice-Regeln klären
Formulieren Sie klare Regeln – von der telefonischen Verfügbarkeit bis zum Erreichen der Zielvorgaben.

3. Homeoffice begrenzen
Beschränken Sie Homeoffice auf maximal einen Tag pro Woche.

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12. September 2019 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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