Bewerbungsmappe: Filter für C-Kandidaten – 3 Indizien, auf die Sie achten sollten


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Ob klassisch gedruckt oder digital: Die Bewerbungsmappe verrät viel über den Bewerber und hilft, zwischen A- und C-Kandidaten zu unterscheiden. Auf diese drei Indizien sollten Sie achten!

Um Personaler zur lebhaften Diskussion zu motivieren, genügt meist ein Stichwort: Bewerbungsmappe! Wenn es um die klassische Bewerbungsmappe geht, werden die Pros und Contras mit großer Leidenschaft vertreten.

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Ob klassisch gedruckt oder als digitale Variante: Die Bewerbungsmappe verrät viel über den Bewerber.

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Natürlich können Bewerbungsunterlagen in unserer heutigen Zeit sehr gut online zusammengestellt und verschickt werden. Keine Frage: Ich bin ein großer Fan der Digitalisierung. Mit meiner Firma tempus schaue ich ständig den Vorreitern und Vordenkern in Silicon Valley, in China und Tel Aviv über die Schultern, um von ihnen zu lernen. Sehen Sie sich zu unseren Unternehmerreisen gerne auch diesen kleinen Film an.

Trotzdem freue ich mich aber auch weiterhin über Bewerber, die sich noch mit einer klassischen Bewerbungsmappe um eine Stelle bei uns bemühen. Denn gerade bei der klassischen Bewerbungsmappe zeigt sich oft noch schneller und deutlicher, wieviel Mühe sich jemand mit seiner Bewerbung macht.

Art der Bewerbungsmappe

Doch ob klassische Bewerbungsmappe oder digitale „Bewerbungsmappe“: Anhand der Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen kann man meist bereits erkennen, ob man es mit einem A- oder einem C-Bewerber zu tun hat. Die drei Indizien, auf die Sie achten sollten:

1. Die Ordnung der Bewerbungsmappe
Eine Bewerbungsmappe soll einen ordentlichen Eindruck hinterlassen, die eingefügten Unterlagen müssen klar strukturiert sein: Deckblatt, Lebenslauf, Referenzen, Arbeitszeugnisse (chronologisch), Zeugnisse zur Berufsqualifizierung, Weiterbildungszertifikate, Anlagenverzeichnis. Willkürlich zusammengestellte bzw. verschickte Dokumente sind ein Hinweis darauf, dass der Bewerber wohl auch sonst schlampig und unstrukturiert arbeitet.

Auffälligkeiten in den Lebensläufen von A- und C-Mitarbeitern

Besonders die Lebensläufe in Bewerbungen zeigen meist, ob sich ein A- oder C-Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen bewirbt. Damit Sie in Zukunft wissen, worauf es in Lebensläufen ankommt, haben wir Ihnen eine Übersicht mit Auffälligkeiten zusammengestellt.

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Leitfaden 6 – Referenzen einholen

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2. Die Optik der Bewerbungsmappe
Passt die Optik der Bewerbung? Wer in eine hochwertige Bewerbungsmappe investiert, zeigt besonders ernstes Interesse. Ein einfacher Schnellhefter ist hingegen meist ein Hinweis auf eine Massenbewerbung – ein No-Go für höhere Positionen. Allgemein gehaltene Anschreiben ohne Bezug zur Firma sind ebenfalls negativ zu bewerten. Prüfen Sie die Bewerbung auf Rechtschreib- und Grammatikfehler. Bei Bewerbungsunterlagen, die online verschickt werden, zählt zur Optik auch die E-Mail-Adresse, die der Bewerber angibt: mausibaer@gmx.de ist unpassend.

3. Der Inhalt der Bewerbungsmappe
Ist die Bewerbungsmappe unvollständig bzw. werden nicht alle Unterlagen zugeschickt, die als Anlage erwähnt werden, stellt sich der Bewerber damit ein schlechtes Zeugnis aus. Prüfen Sie auch, ob der Inhalt der digitalen oder analogen Bewerbungsmappe auf dem aktuellsten Stand ist.

Wenn Sie eine Bewerbungsmappe vor sich haben, die Sie überzeugt, dann sollte nun ein erstes Telefoninterview mit dem Bewerber folgen. Tipps, wie man ein solches Telefoninterview zielorientiert und effektiv gestaltet, können Sie hier kostenlos downloaden.

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Nutzen Sie die vier Fragen des Telefoninterviews. Mit diesen Fragen bekommen Sie sehr schnell ein klares Bild davon, ob in einem Bewerber Potenzial steckt.

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08. August 2019 - Verfasst von Jörg Knoblauch

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